Lichttherapie

Wenn die Tage kürzer werden und draußen die Temperaturen wieder langsam sinken kommen viele Menschen nur schwer aus dem Bett, sie fühlen sich tagsüber ausgelaugt und matt. Wird das Sonnenlicht im Herbst langsam weniger, kommt es bei viele Menschen zu den ersten Anzeichen einer saisonal abhängigen Depression oder Winter-Depression. Eine Lichttherapie kann in den dunklen Monaten jedoch helfen, einer saisonal bedingten Depression vorzubeugen und die Symptome zu lindern. Dabei wird das fehlende Tageslicht in den Herbst- und Wintermonaten durch spezielle Lichttherapie-Lampen ersetzt.
Licht, Sonne, Bewegung und Luft wurden seit jeher als präventive und fördernde Maßnahmen bei vielen Kuren und Therapien begleitend angewandt. Die förderliche Nutzung der Lichttherapie blickt auf eine lange geschichtliche Ära zurück, die bis weit in die Zeit bis 1400 v. Chr. reicht. Zur damaligen „Heliotherapie“ wurde die Sonne genutzt, heute stehen moderne Kunstlichtquellen zur Verfügung.